Bist Du ein echter Schweizer, eine echte Schweizerin?!

Vor wenigen Tagen habe ich über Keshtjella Pepshi gebloggt und erklärt weshalb ich sie gerne unterstütze. Personen wie Keshtjella sind ein Teil einer modernen und erfolgreichen Schweiz und bringen in unsere Politik wichtige Erfahrungen mit ein. Soeben habe ich nun einen Beitrag von Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter gelesen, welchen ich Interessierten gerne zum lesen empfehle.

Wenn eine 28-jährige Frau mit ausländischen Wurzeln aber mit Schweizer Pass sich so für Politik interessiert, dass sie bereit ist, politisch aktiv zu werden, sollten wir doch jubeln. Sie vertritt die drei Millionen Schweizer mit ausländischen Wurzeln, die eigentlich die Hälfte der Wahlberechtigten ausmachen, aber im Nationalrat kaum vertreten sind.

Eine Aussage, welche ich 100% unterstützen kann. Diese Menschen sind ein Teil der Gesellschaft, sie haben einen Schweizer Pass und sind deshalb stimm- und wahlberechtigt. Und zumindest in der CVP sind sie herzlich willkommen. Denn sie bereichern unsere Politik. 

Mit einer immer radikaleren Ausländerpolitik ohne Ziele und Lösungen manövrieren wir uns nur in eine Sackgasse. Packen wir die Risiken der Zuwanderung ohne parteipolitische Scheuklappen an und bauen wir deren Chancen aus. Wenn wir beginnen, die Schweizer in zwei Gruppen aufzuteilen, in echte und in unechte Schweizer, begeben wir uns auf ein gefährliches Parkett. Wer definiert letztlich den „richtigen“ Schweizer?

Ich denke mit diesem Abschnitt bringt es Elisabeth Schneider-Schneiter auf den Punkt. Es gibt keine echten oder unechten Schweizer. Wer den Pass hat, der ist Schweizer. Basta! Und wir alle sollten diese Mitmenschen auch so behandeln.

Link: Bericht von Elisabeth Schneider-Schneiter

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