Ein Rückblick auf die Wahlnacht

Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle gestern Abend. Als um 21:13 Uhr der Name von Reto Nause als gewählter Kandidat über den Lautsprecher ertönte, da war die Freude gross! Sehr gross. Das wichtigste Ziel unserer Kampagne war erreicht. Der Gemeinderatssitz war immer noch in Hand der Stadtberner CVP (Bericht DerBund).

Lange hat es dann gedauert. Als aufgrund technischer Probleme die Wahlresultate ca. um 0:45 Uhr verkündet wurden, da war ich gar nicht mehr im Rathaus. Ernüchterung machte sich breit. Die CVP hat einen Sitz verloren. Die Freude kam langsam zurück, als ich sah, wer die zwei gewählten Kandidaten sind. Mit Béatrice Wertli und Claudio Fischer wurden die richtigen Personen gewählt. 

Heute morgen folgte dann ein Blick auf meine erzielten Wahlstimmen. Und ich muss sagen, dass ich persönlich echt Freude an „meinen“ 1’641 Stimmen habe. Hinter mir liegen so einige, bekanntere und erfahrenere Personen. Dies habe ich auch der Journalistin gesagt, heute Nachmittag am Telefon. „Junge Berner liessen Party-Politiker hängen“ stand im Newsportal von 20 Minuten (Bericht) danach etwas reisserisch. In jenem Bericht, in dem ich auch erwähnt bin. Es sind für mich die wichtigsten Worte, die ich heute gleich öfters kommentiert habe: «Wir lassen den Kopf aber jetzt nicht hängen und kämpfen weiter für ein attraktives Nacht­leben.»

Danke für Deine Stimme, danke für Deine Hilfe in den letzten Monaten! Es war der coolste Wahlkampf in meiner Politkarriere. Es hat Spass gemacht und war eine tolle Lebenserfahrung. Und wenn heute mit diesem Blogpost der Wahlkampf auch definitiv zu Ende geht – in wenigen Tagen startet der nächste. Denn nicht nur James Bond „will return“…

3 Kommentare

  1. naja lieber daniel – auch wenn du jetzt die wahl nicht geschafft hast – so kannst du es ja wieder und wieder probieren. die aufgabe in unserem leben lautet ja – aufstehen wenn man auf die schnauze geflogen ist 😉

    das wird wieder

    nur das mit dem partypolitiker solltest du wohl noch mal überarbeiten 😉 tönt ja nicht wirklich schmeichelhaft…

  2. Tja, lieber Herr Mächler. Das mag sein, dass dies nicht wirklich schmeichelhaft klingt. Nur andere schaffen es mit dem Begriff Cüpli-Politiker noch weiter. Anyway, wie dem auch sei. Wenn man uns schon einen Übernamen gibt, so nehme ich dies als Kompliment! 😉