Reitschule: Kultur ja, Krawalle nein – Ist der Leistungsvertrag in Gefahr?

Vor einer Woche habe ich in meinem Blog über die neusten Eskalationen in der Berner Reitschule berichtet. Das Thema ist aktueller denn je, da erneut Übergriffe auf Polizeibeamte verübt und Schriftzüge mit den Worten «Kill more cops!!» und «Moterf*ck the police» aufgetaucht sind. Nun hat auch die BDP/CVP Fraktion eine Medienmitteilung verfasst. Es sieht so aus, als ist der Leistungsvertrag definitiv in Gefahr.


Medienmitteilung der BDP/CVP-Fraktion

Die BDP/CVP-Fraktion verurteilt die Gewaltaktionen um die Reitschule und ihre Duldung durch die Ikur. Nicht tolerierbar sind insbesondere die Aufrufe zu Mord an Polizeibeamten auf dem Vorplatz. Wer Subventionen für Kultur will, muss konsequent sein im Vorgehen gegen Krawalle. Kultur ja, Krawalle nein.

Die Reitschule tritt die (noch zu unterzeichnenden) Sicherheitsvereinbarungen bereits mit Füssen. Zentraler Punkt in der Sicherheitsvereinbarung muss die Kooperation mit der Polizei sein, nur so kann um die Reitschule wieder Ruhe einkehren. Die BDP/CVP-Fraktion ist sehr erstaunt über das Umschwenken von anderen Parteien betreffend Leistungsverträge.

Die BDP/CVP-Fraktion lehnt den Leistungsvertrag mit der Ikur in der vorliegenden Form ab.

Auskünfte:
Béatrice Wertli, Co-Fraktionspräsidentin BDP/CVP-Fraktion: 076 319 30 47
Kurt Hirsbrunner, Co-Fraktionspräsident BDP/CVP-Fraktion: 079 547 55 59
Tinu Schneider, Stadtrat BDP, Kommissionmitglied SBK: 078 853 48

2 Kommentare

  1. Ich verstehe nicht, wieso die Betreiber der Reithalle für die Angriffe auf die Polizei verantwortlich gemacht werden. Die Täter waren vermummt und sind Unbekannt. Meiner Meinung nach könnten es auch rechts gerichtete Jugentliche sein, die so die Kulturstätte Reithalle in Verruf bringen wollen. Ist es denn für die Behörden so schwer die Täter zu identifizieren?

  2. @Claude Santos – Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem, dass genau diese vermummten Personen in der Reitschule zuflucht finden. Die Polizei kann sie deshalb nicht identifizieren. Die Polizei steht vor verschlossenen Türen. Würden die Betreiber endlich mit der Polizei zusammenarbeiten, und solche Aktionen nicht dulden, dann wären viele Probleme einfach zu lösen.