Damit das Nachtleben in Bern attraktiv bleibt: Pro Nachtleben Bern

Der letzte Woche neu gegründete Verein „Nachtleben Bern“, dem sich neben Politikern verschiedenster Parteicouleur auch zahlreiche Exponenten des Berner Nachtlebens angeschlossen haben, lancierte am Freitagabend seine Petition „Pro Nachtleben Bern“. Die Petition fordert von Behörden und Bewohnern ein klares Bekenntnis zu einem Hauptstadtwürdigen, attraktiven Nachtleben. 

Ich vertrete in diesem Verein die Junge CVP Kanton Bern und stelle mich deshalb auch voll und ganz hinter diese Petition. Bereits heute drohen erfolgreichen Berner Clubs wie dem Sous-Soul oder dem Wasserwerk das aus. Durch laufend strengere Vorschriften wird die Durchführung von Konzerten und Parties nahezu verunmöglicht.

So fordert die Petition neben der Flexibilisierung der Öffnungszeiten vor allem ein klares Lärmzonen-Konzept. Sie stellt sich ebenso gegen Weisungen, welche weitere Senkungen der Lärmgrenzwerte verfolgen und wehrt sich gegen die einseitige Auslegung von Verordnungen durch die Behörden im Interesse stillesuchender Privatpersonen.

Die Petition stellt jedoch nicht nur einseitige Forderungen: Es wird auch klar an die Sorte von Nachtschwärmern – welche sich im öffentlichen Raum nicht zu benehmen wissen und herumlärmen, pöbeln oder urinieren – appelliert, Ihr Verhalten im Sinne einer guten Lösung für das Berner Nachtleben zu ändern.

Die Petition, welche sowohl online (www.nachtleben-bern.ch) als auch auf Papier unterschrieben werden kann, liegt in diversen Clubs und Bars in der Stadt Bern auf und wird an den kommenden Wochenenden auch weiterhin aktiv auf der Gasse beworben. Innerhalb der ersten 24 Stunden wurde die Petition bereits über 1000 Mal unterzeichnet.