SBB Ticketpreise: Jugendliche bezahlen 30% mehr!

Auch wenn ich stehts dafür einstehe, dass eine Preiserhöhung im Öffentlichen Verkehr unausweichlich und notwendig ist: Es darf nicht sein, dass die jüngsten unserer Gesellschaft am meisten unter der Preiserhöhung leiden müssen. Eine Strategie der SBB ist nur schwer, oder gar nicht erkennbar.

Hierzu veröffentliche ich Ihnen auf meinem Blog gerne die Medienmitteilung der JCVP Bern vom 04.05.2011.


Jugendliche bezahlen 30% mehr!

Die SBB haben gestern ihre Tarife gültig ab 11. Dezember 2011 vorgestellt. Einige Tickets bleiben gleich, andere erhöhen sich zwischen 1,7 – 8,8%. Die Jugendlichen bis 25 Jahren sollen neu für das Gleis7-ABO 30% mehr bezahlen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Jungen ÖV-Benützer!

Preiserhöhungen im ÖV sind durchaus gerechtfertigt. Das Angebot an Zügen wird immer grösser, die Kosten für den Betrieb steigen und der Komfort wurde in den letzten Jahren ausgebaut. Leider erkennt aber die Junge CVP Kanton Bern in den Erhöhungen der SBB keine Strategie. Das zum Beispiel die Gemeindetageskarten gerade um 8,8% aufschlagen ist nicht verständlich.

Gemeindetageskarten werden vor allem von Familien für Tagesausflüge genutzt. Sie bewegen Familien die normalerweise das Auto benützen auch einmal den Zug für den Ferienausflug zu benützen. Die Familien werden einmal mehr gestraft. Mit der Konsequenz, dass Ferienausflüge wieder mit dem Auto gemacht werden. Dies ist nicht zielführend!

„Die Erhöhung beim Gleis7-Abo ist eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht Junger ÖV-Benützer“, sagt Marc Schwab, Präsident der Jungen CVP Kanton Bern. Gerade für Junge ist der ÖV sehr beliebt, da diese oft keine andere Möglichkeit haben in die Disco oder zu Freunden zu reisen. So ist das Gleis7 ein Einsteiger-Abo, welches später oft in ein HalbTax- oder Generalabonnement umgewandelt wird. Dies sollte auch im Sinne der SBB sein!

Die Junge CVP Kanton Bern fordert deshalb:

  • Zum Wohle der Familie eine Erhöhung bei den Gemeindetageskarten von max. 5%
  • Für die Zukunft des ÖV eine Erhöhung von 10% auf das Gleis7-Abo
  • Eine klare Kommunikation der Preispolitik und der Strategie für die Tarife

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