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Die Abstimmungsparolen für den 13. Februar 2011

Die Abstimmungsparolen der Jungen CVP Kanton Bern sind gefasst, die Medienmitteilung wurde am Dienstagmorgen versendet. Die wichtigsten Punkte: Die JA-Parolen zur Waffenschutz-Initiative und zum Ersatzkraftwerk Mühleberg. Auch das Bonus-Malus System für Strassenfahrzeuge findet anklang bei den Mitgliedern.

Medienmitteilung vom 18.01.2011
Junge CVP Kanton Bern unterstützt die Waffenschutzinitiative

Die JCVP Kanton Bern hat an Ihrer Mitgliederversammlung am Montagabend mit grosser Mehrheit die JA-Parole zur „Schutz zur Waffengewalt“ gefasst. Daniel Wyss, Vizepräsident der JCVP Kanton Bern ist überzeugt: “Es gibt keinen Grund, weshalb die Armeewaffe zuhause im Kleiderschrank aufbewahrt werden muss. Die Initiative sieht auch explizit Ausnahmen für Jäger, Sportschützen und Sammler vor.“

Ja-Parole zum Ersatzkraftwerk Mühleberg und Positionspapier Energie

Die Stellungnahme des Regierungsrates zum Ersatz des AKW wurde von den Mitgliedern ebenfalls angenommen. Marc Schwab, Präsident der JCVP Kanton Bern, begründet: “Es wäre wünschenswert, ohne Atomstrom auskommen zu können. Doch zuerst müssen alternative Energien massiv ausgebaut werden, damit der Anteil des Atomstroms kontinuierlich gesenkt werden kann.“ Die Junge CVP arbeitet aktuell an einem energiepolitischen Positionspapier für den Kanton Bern. Dieses soll in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

Besteuerung der Strassenfahrzeuge: Ja zum Vorschlag des Grossen Rats

Die Junge CVP sagt klar Ja zum Vorschlag des Grossen Rats und lehnt den Volksvorschlag ab. Sie will eine gezielte Förderung von Autos mit weniger Schadstoffausstoss. Das Bonus-Malus System wird von der JCVP schon lange gefordert. Das System des Volksvorschlags ist dagegen nicht zielführend und bringt Steuerausfälle, die sich der Kanton nicht leisten kann.

Junge CVP unterstützt Marc Jost bei den Ständeratswahlen

An den Ständeratswahlen wird die Junge CVP den EVP-Politiker Marc Jost unterstützen. Die Mitglieder sind sich einig, dass der Mitte-Politiker Marc Jost inhaltlich der Jungen CVP am Nächsten steht.

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  • Urs

    Das Problem ist, dass die Waffeninitiative bzw. Waffenschutzinitiative ihren Anspruch, vor Waffengewalt schützen zu wollen, nie erfüllen können wird:

    http://www.schutzvorwaffengewalt.ch/?p=117

  • http://www.amizade.ch Daniel Wyss

    Hallo Urs.

    Danke für Dein Input. Der Text auf der Website, die Du hier gepostet hast verschweigt aber beispielsweise, dass ein zentrales Waffenregister geschaffen werden muss. Das ist nämlich Teil zwei der Initiative. Deshalb geht es nicht nur um das Wegsperren der Waffe, das wäre falsch. Man muss also neu einen Nachweis erbringen, wenn man eine Waffe erhalten möchte.

    Wir glauben aber auch nicht, dass die Zahl der Toten durch Schusswaffen extrem gesenkt werden kann, wie das zum Teil propagiert wird. Wir stellen uns aber die Frage nach dem Sinn, weshalb eine Armeewaffe heute noch zu Hause aufbewahrt werden muss. Und ausser Tradition und das “Vertrauen gegenüber dem Wehrmann/frau” haben wir keinen gefunden. Wenn wir also auch nur 2-3 Menschenleben retten können, ohne ein Sicherheitsrisiko einzugehen, so sollten wir dies auch machen.

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