NEIN zum Abgabeterror: Ein richtiger Entscheid!

Die Suisa Gebühren sind ein Dorn im Auge. Bereits im Juli 2009 habe ich in meinem Blog über diese unnötigen Gebühren gebloggt. Und verändert hat sich die Situation seither kaum.

Durch die SUISA-Gebühren auf leere CDs/DVDs, MP3-Player, iPods usw. bezahlt der ehrliche Konsument gleich mehrfach für gekaufte Medien. Bereits sind neue Gebühren auf USB-Sticks, Speicherkarten und externe Festplatten in Planung. Leere Datenträger sollen also bereits im voraus besteuert werden. Für den Fall, dass man später eine Datei darauf speichern möchte, bei welchen der Benutzer die Gebühren bezahlen müsste.

Die Folge: Die Gebühren auf leeren Datenträgern erhöhen die Preise von CD- und DVD-Rohlingen, aber auch jene von MP3-Playern, iPods und vielleicht bald auch von Musikhandies. Diese sogenannten “SUISA-Gebühren” sind heute schon sehr hoch. Grundlage für die Berechnung der Gebühren sind die Speichervolumen des jeweiligen Mediums: 70 Rappen pro Gigabyte auf MP3-Player, 30 Rappen pro Gigabyte auf “musikfähige” Mobiltelefone. Bei einem iPod Classic, der heute 160 Gigabytes Speicherplatz bietet , schlägt die Gebühr in der Folge mit 112 Franken Gebühren zu buche.

Die Gebühr wird erhoben, weil unser Urheberrecht die Privatkopie zulässt und die Weitergabe an den engen Freundeskreis erlaubt. Der faire Konsument, der jedoch seine Songs beispielsweise über den iTunes-Store bezieht, der muss die Gebühren mehrfach bezahlen. Wird ein Datenträger beispielsweise für eigene Ferienfotos benutzt, so muss der Konsument trotzdem die Gebühren trotzdem bezahlen.

Die SUISA bestraft damit ehrliche Konsumenten. Die Gebühr kontraproduktiv. Und viele Fragen sich dann vielleicht sogar zurecht: “Weshalb sollte ich meine Musik kaufen, wenn ich ja schon auf den Speichermedien Urheberrechtsgebühren bezahle?”

Deshalb unterstütze ich die Petition der Jungfreisinnigen und die Piratenpartei Schweiz. Sie sagen NEIN zum Abgabeterror. Genaue Informationen zur Petition findest Du unter www.abgabenterror.ch. Einen Bericht der JCVP aus dem Jahr 2009 wurde auf der JCVP-Homepage veröffentlicht.

6 Kommentare

  1. Pingback: Daniel Wyss

  2. Pingback: Christoph Kuert

  3. Pingback: Patrik Hafner

  4. Pingback: Daniel Wyss

  5. Pingback: Daniel Wyss

  6. Pingback: Daniel Wyss