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Privates in der Politik

Ende April habe ich hier in meinem Blog die Frage an meine Leser gestellt, wie viel Privates ein Politiker von sich bekanntgeben darf.

Die Schweiz hat ein Milizsystem. Bei den im Internet aktiven Politiker stellt sich oft auch die Frage, wieviel Privates in der Politik erlaubt oder erwünscht ist.

Jetzt interessiert aber auch Ihre Antwort: Wie viel Privates soll ein Politiker von sich im Internet, in Social Media (Facebook, Twitter, etc) von sich bekannt geben? Möchten Sie Interessen und Hobbies von Politiker kennen, oder ist ihnen das egal?

Meine Umfrage zeigt, dass meine Leser private Informationen den Politikern gerne verzeihen, oder diese sogar wünschen. So sagt beispielsweise mit 38% der grösste Anteil, dass es durchaus erwünscht ist, wenn ein Politiker oder eine Politikerin auch über sein Privatleben twittert oder bloggt. 37% sind der Meinung, dass sie Privates zwar nicht interessiert, aber es sie auch nicht stört. Und nur gerade 25% fühlen sich durch private Statements der Politiker gestört.

Die Resultate zeigen mir, dass ich mit meiner Strategie wohl nicht so ganz falsch liege. Ich habe meine Blogs thematisch und örtlich getrennt. So sind private Inhalte unter einer eigenen Domain abrufbar, und werden somit nicht mit politischen Inhalten vermischt. Schwieriger wird es halt bei Twitter und Facebook. Hier werde ich auch weiterhin das posten, was mir persönlich einfach Spass macht. Und hoffe, dass mir das die 25% verzeihen werden. :-)

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    du liegst mit deinen recherchen sicher richtig. ich denke aber trotzdem, dass es bereiche gibt, wo im politischen die privaten (insb. twitter messages) news kaum was zu suchen haben. so zB online plattformen wie politr.ch oder politnetz.ch. für diese portale habe ich mir zB einen zweiten twitteraccount zugelegt (s_mettler), welche ich mit keytags, einer einfachen yahoo-pipe und twitterfeed direkt vom privataccount (switzam) bediene. oder natürlich direkt verwende.

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