Ehrliche und vollständige Reform ist notwendig!

Heute morgen fand in Delémont der Parteitag der CVP Schweiz statt. Gerne poste ich Ihnen hier auch das druckfrische Presse-Communiqué der CVP Schweiz.
Ebenfalls finden Sie dieses auf www.cvp.ch.


Reformen jetzt einleiten!
Communiqué der CVP Schweiz anlässlich ihres Parteitages in Delémont

Die Gesundheitspolitik der vergangenen Jahre ist ein Flickwerk. Um das Gesundheitswesen zukunftstauglich zu gestalten, hat die CVP Ihren Parteitag in Delsberg dieser wichtigen Thematik gewidmet. Bundesrätin Doris Leuthard sprach über die Schwierigkeiten, in welcher sich unsere Wirtschaft befindet und beschrieb die Massnahmen, welche eingeleitet wurden, um den Arbeitsmarkt zu beleben und zu stützen. Weiter wurde die Ja-Parole zur Anpassung des Umwandlungssatzes des BVG gefasst und der Jahresbericht 2008 der CVP Schweiz genehmigt. Im Zusammenhang mit der Nachfolge des Gesundheitsministers Pascal Couchepin bekräftigte Christophe Darbellay die Absicht der CVP, wieder mit einem zweiten Sitz in die Landesregierung einziehen zu wollen.

„Werden im Gesundheitswesen keine echten Reformen eingeleitet, wird die obligatorische Krankenversicherung in eine finanzielle Schieflage rutschen“, sagte Parteipräsident Christophe Darbellay in seiner Rede zu Beginn des Parteitages. In der Folge diskutierte eine Expertenrunde mit CVP-Nationalrätin Kathrin Amacker und Regierungsrat Philippe Receveur sowie Giovanni Maio, Professor für Bioethik an der Universität Freiburg i. Br. und Professor Thierry Carrel, Direktor der Klinik für Herz- und Gefässchirurgie am Inselspital in Bern die anstehenden drängenden Fragen im heutigen Gesundheitssystem. Bei der heiklen Frage, wie das Leben in seiner letzten Phase zu gestalten sei, herrschte ein Konsens darüber, dass die Medikamentation nicht abhängig sein dürfe von Kostenüberlegungen oder einem exzessiven Machbarkeitswahn, sondern von der Würde des Menschen und diese liegt in einer seinen Bedürfnissen angepassten Therapie.

Den Parteimitgliedern lag ein Papier mit verschiedenen Forderungen zum Umbau im Gesundheitswesen vor. Nach der Diskussion wurde dem Präsidium der Auftrag gegeben, die Forderungen zu präzisieren und konkrete Vorschläge auszuarbeiten. Unter anderem sollen Versorgungsregionen geschaffen werden, welche die Zusammenarbeit der Kantone verlangen, die Spitzenmedizin soll auf Bundesebene geplant werden, die Stellung der Hausärzte gestärkt, eine elektronische Patientenkarte eingeführt, ebenso Instrumente, welche der Verschwendung von Medikamenten entgegenwirken. Weiter werden neue Preisstrukturen im ambulanten Spitalbereich gefordert, sowie deren bessere Steuerung, und Notfalldienste sollen von Bagatellfällen befreit werden.

Mit 205 : 0 Stimmen und 6 Enthaltungen wurde die Ja-Parole gefasst zur Anpassung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge.

Das Referat von Professor Giovanni Maio ist auf Anfrage auf dem Sekretariat der CVP Schweiz erhältlich.

Quelle: www.cvp.ch

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